...von 130 m auf 3100 m...

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... kann einem schon mal die Luft wegbleiben!!!

 

Am Dienstag bin ich von IQUITOS nach TARAPOTO geflogen. Dort hab ich dann eine Nacht geschlafen (ich hab mich einfach an die 3 Kanadier gehaengt, die sowieso das gleiche vorhatten). Dann bin ich am Mittwoch ziemlich frueh aufgestanden um mit dem Bus nach CHACHAPOYAS zu fahren. Die Fahrt nach PEDRO RUIZ sollte nur 7 Stunden dauern (um dort dann mit einem Sammeltaxi weiterzufahren) aber es waren dann doch 10 Stunden, und dann noch eine rasante Fahrt mit einem (wie immer) leicht behaemmerten Taxifahrer von einer Stunde. Also war ich insgesamt fast 13 Stunden unterwegs. Die Belohnung war mein Hostel: Doppelzimmer als Einzelzimmer, traumhafte Betten, heisse Dusche und ein FERNSEHER!!! Bin nach 10 min Fernsehen zwar eingeschlafen, aber egal, der Wille zaehlt... ;o)

 

Am Donnerstag sind wir mit einer kleinen Gruppe zum 3 Stunden entfernte KUELAP (sh. Infobox) aufgebrochen. Auf 3100 m Hoehe hab ich mich nach 3 Schritten gefuehlt wie nach ´nem Dauerlauf (hm, hab ich sowas ueberhaupt schonmal gemacht??)! Deswegen hab ich soviele Bilder von Blumen und der Landschaft gemacht, denn Stehenbleiben um Fotos zu machen ist eine gute Methode um wieder Luft zu holen!!! Aber die Zitadelle an sich war auch wirklich atemberaubend. Ok, das ist vielleicht etwas hochgegriffen, aber Kuélap hat seinen Namen als zweitwichtigste Ruine (natuerlich nach Machu Picchu) wirklich verdient. Der Unterschied ist: Nach Cuzco bzw. Machu Picchu kommen taeglich 3000 Menschen, nach Kuélap nur 100!!! Keiner weiss warum... Vielleicht machen die im Sueden einfach bessere Werbung?

 

KUELAP

 

   Die "Festung" wurde in den Jahren 800 und 1300 n. Chr. gebaut und konnte bis zu 2000 Menschen beherbergen. Sie wurde im Jahre 1843 von Don Juan Crisóstomo Nieto, einem Richter aus Chachapoyas wiederentdeckt. Der Ruinenkomplex ist in der Nord-Süd-Ausdehnung 580m lang und die größte Breite in Ost-West Richtung beträgt 110 Meter. An den Stellen, an welchen es nicht sowieso schon einen sehr steilen Abhang gibt, ist sie mit einer bis zu 21 Meter hohen Mauer gesichert. Der Eintritt ist nur über einen der drei hohen, aber extrem schmalen, Eingänge möglich, durch die, aus strategischen Gründen, immer nur eine Person gelangen kann. Der Haupteingang ist dabei so konstruiert, dass, sollte ein Feind doch eindringen, er direkt zum Ausgang wieder hinausgeworfen werden kann, der direkt gegenüber ist.

In den verschiedenen Stockwerken der Festung waren verschiedene Gesellschaftsklassen angesiedelt, was man an der Verzierung der Häuser mit typischen Chachapoyas-Elementen und -Mustern erkennen kann. Im obersten Stockwerk, dem "Castillo", lebte vermutlich der Adel; das "obere Dorf" wurde von Angehörigen des Militärs bewohnt. Im "unteren Dorf" finden sich einfache Wohnhäuser, oftmals unterkellert, dort wurden dann "Omi" oder "Opi" vergraben. So blieb dann auch alles in der Familie.... Die Struktur der Aufteilung des Raumes mit Küche und Mahlstein ist an manchen Stellen noch gut zu erkennen. Fast jedes Haus hatte einen Kaefig aus Stein um dort die "cuyes" (Einzahl "cuy") zu beherbergen: Meerschweinchen. Aber nicht als Haustiere, nein, hier in den Anden werden die Dinger gegessen!!! In der Mitte der Festung findet sich zudem ein viereckiges Haus, das vermutlich auf die Inkas zurückgeht, da die Chachapoya ihre Häuser traditionell rund gebaut haben.

Das Wort CHACHAPOYA kommt aus der Sprache der Inka (Quechua, das auch heute noch in vielen Teilen Perus gesprochen wird, zumeist in den Andenregionen) und bedeutet "Wolkenmenschen". 

(Teilweise aus wikipedia)

 

 

Am Freitag war ich noch ein bisschen mit Olga (kein typischer Name fuer eine Peruanerin, aber der Papa ist halb-deutsch, halb-russisch) in Chacha unterwegs, zum Mittagessen hatten wir (aufpassen) CUY (=Meerschweinchen!) Eine Spezialitaet in den Anden. Hat ok geschmeckt. Irgenwie wie Huehnchen. Muss ich aber net nochmal essen. Man merkt, ich hatte nie ein Meerschweinchen als Haustier ich herzloser Mensch...

 

Am Freitag ging auch der Bus nach CHICLAYO an die noerdliche Pazifikkueste Perus...

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Kommentare: 4
  • #1

    Domadenbrrrod (Sonntag, 21 März 2010 14:01)

    Meerschweinchen-Mörder.... :( Die Affen mit dem "Sonnenbrand" find ich sehr lustig... Und muss echt sagen, man sieht voll das du abgenommen hast!!!! Du geiles Miststück ;)... (Ab September gibts nur noch Light Chips und Wasser mit einem Stück Zitrone... Bist du sicher, dass du das noch essen willst?) Das wird super. *g* Hab dich lieb, meine Süße.

  • #2

    Efka (Montag, 22 März 2010 12:41)

    Ich erlaube mir dem zuzufügen dass du auch schon Raten als Haustier gehalten hast...
    Ab September bist du bestimmt nicht anderswo als ich :/ Vergiss es . Ich geb dich hicht her...!!!

  • #3

    tierliebe sis (Montag, 22 März 2010 14:13)

    hm ich sag nur: "ich hab den eimer so lang geschuettelt bis die maus tot war!" tierquaeler lol und ich geb der ewa recht, du gehst im september nirgendwo hin DU ARSCH a propos arsch: du hast echt voll abgenommen, volle schoen!!!!!! ich liebs dich...

  • #4

    Verena (Dienstag, 23 März 2010 17:07)

    Oh ja, die doofe kleine Baby-Flucht-Ratte... Scheisse. Die hatte ich ganz vergessen...