MUCHO HISTORIA...

Tour um CHICLAYO 21.3.2010

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Nahe dem Ort Túcume im Verwaltungsbezirk Lambayeque, dem „Departamento de Lambayeque" in Nordperu, befindet sich die größte bekannte Ansammlung von Pyramiden aus ungebrannten Lehmziegeln aus vorkolumbianischer Zeit. Die historische Stätte wird von den Einheimischen auch Purgutario, das Fegefeuer genannt. Es werden etwa zwei Dutzend große Pyramiden gezählt; insgesamt befinden sich in diesem Gebiet größenordnungsmäßig etwa 260 Stück. Die Archäologen gehen davon aus, dass die Pyramiden um 1000 nach Christus erbaut wurden, als die Sicán sich in dem im Lambayeque-Tal herrschenden Machtvakuum ausdehnten, das durch den Niedergang der Mochica-Kultur um 700 nach Christus entstanden war.  Es wird davon ausgegangen, dass die mittelamerikanischen Ureinwohner der Sicán-Kultur in diesem Gebiet ein ausgedehntes administratives, militärisches und religiöses Zentrum unterhielten.


Bei Huaca Rajada wurde im Februar 1987 die ungestörte Anlage der Königsgräber von Sipán gefunden und ausgegraben. Es handelt sich um das Grab eines heute als Señor de Sipán (Herr von Sipán) bezeichneten Fürsten sowie um Gräber seines Hofstaates aus dem 3. Jahrhundert.

Der Herrscher befand sich im Grab in Begleitung seiner Konkubinen (es galt als EHRE, wenn die armen Maedels lebendig mitverbuddelt wurden) und weiterer Angehöriger seines Volkes, von denen zum Zeitpunkt seines Todes einige geopfert worden waren. In der rechten Hand hielt er ein goldenes Zepter, die Grabdarstellung zeigt zu seinen Füßen besiegte und unterworfene Gegner. Kopf und Ohrschmuck dienten als sichtbare Zeichen der Regentschaft.

2002 ist das Museo Tumbas Reales de Sipán (Museum der Königsgräber von Sipán) eröffnet worden. Es ist einer Moche-Pyramide nachgebildet und zeigt und erklärt die Moche-Kultur anhand von über 400 goldenen, silbernen und juwelenbesetzten Schmuckstücken und dem neuen Mausoleum des "Herrn von Sipán". Es war echt beeindruckend, nur leider durfte man dort nicht fotografieren. Hab aber ein paar Bilder im Netz entdeckt.

Tour um TRUJILLO 22.3.2010

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Chan Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches und befand sich an der peruanischen Pazifikküste westlich der heutigen Stadt Trujillo.

Sie entstand etwa um 1300 und erstreckt sich noch heute über eine Fläche von 28 km². Sie war wahrscheinlich die größte Stadt der damaligen Zeit auf dem südamerikanischen Kontinent und eine der größten der Welt, die aus Lehm errichtet wurde. Zu ihrer Blütezeit beherbergte die Stadt etwa 60.000 Einwohner und hatte ein ansehnliches Vermögen an Gold, Silber und keramischen Kunstgegenständen angehäuft


Die Moche-Kultur (nach dem Fluss Moche, auch Mochica) entwickelte sich vom 1. Jahrhundert bis zum 8. Jahrhundert an der Nordküste Perus (Südamerika). Sie hatte wie ihre Nachfolger, die Chimú, ihr Zentrum in der Gegend der modernen Stadt Trujillo.

Entlang bewässerter Täler bildeten sich unabhängige Städte mit eignen Königen und Priesterschaften, die die hochentwickelte Moche-Kultur hervorbrachten.

Im 7. Jahrhundert setzen die Funde plötzlich aus. Mehrere besonders starke El Niño-Katastrophen verschuldeten Vermutungen zufolge über 30 Jahre hinweg starke Regenfälle und eine Zerstörung der Bewässerungsinfrastruktur. Danach habe eine ebenfalls rund dreißigjährige Dürre die Moche veranlasst, ihre großen Städte aufzugeben und kleinere Siedlungen im Hinterland anzulegen. In dieser Zeit muss es zu einem Bürgerkrieg um die verbliebenen Nahrungs- und Wasserressourcen gekommen sein, in dessen Folge soziale Unruhen und eine andauernde Hungersnot die Moche-Kultur untergehen ließen.

Hinsichtlich der verfügbaren Technologien kann die Moche-Kultur mit der Kupferzeit und der Bronzezeit in Europa und dem Orient verglichen werden.

Die Moche errichteten mit den beiden Adobepyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna die größten Bauten des alten Südamerika. Sie besaßen noch keine eigne Schrift, haben aber durch ihre piktographischen Darstellungen ein lebendiges Bild ihrer Welt hinterlassen.

 

... und dann Entspannung in HUANCHACO ab dem 23.3.2010 ;o)

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Kommentare: 2
  • #1

    Efka (Donnerstag, 25 März 2010 22:02)

    Alles schön und gut, aber mit dem Mitbegraben ist schon krass... ey stell dir vor das wäre heute noch so, da wüsste ich nicht in welches Grab zu wem ich springen soll :D ;p

  • #2

    Verena (Freitag, 26 März 2010 18:36)

    Buahahahaha... Stimmt, ich aber a net. ;o))