Sillustani

Der Ausflug am Samstag war wirklich genial. Zuerst waren wir in Sillustani, danach haben wir eine urspruenglich lebende Andenfamilie besucht. Urspruenglich abgesehen von den Massen an Touristen die sie jede Woche besuchen...

Wir durften verschiedene Sachen probieren: frischgebackenes Brot, frischen Schafs-Kaese, Kartoffeln mit Inka-Mayo (laut unserem Guide, sah mehr aus wie Schlamm, hat aber gut geschmeckt. Ich hatte HUNGER!) und geroesteten Mais (der hier uebrigens RIESIG ist und den es auch in violett gibt!).

 

Dann wurde uns noch gezeigt, wie in dieser Region Ackerbau betrieben wird, wie man Wolle spinnt und wie die Wollteppiche geknuepft werden.

 

 

 

Auf den welligen Huegeln der Halbinsel am Umayosee (3890 m) liegen die Ruinen der Grabtuerme von Sillustani, die man schon meilenweit vor der rauhen Landschaft des Altiplano sieht. Das alte Volk der Colla, die einst die Gegend um den Titicacasee beherrschten, war ein kriegerischer Stamm, der Aymara* sprach und spaeter das Inka-Reich im Suedosten verteidigte. Die Colla bestatteten ihre Adeligen in CHULLPAS, den Grabtuermen, die man in dieser Region ueberall auf den Huegeln sehen kann. Die zylindrischen Strukturen "beherbergten" einst die Ueberreste ganzer Familien, zusammen mit grossen Mengen Lebensmitteln und Gepaeck fuer die Reise in die naechste Welt. Die einzige Oeffnung der Tuerme war ein kleines nach Osten gerichtetes Loch. Es war gerade gross genug , dass eine Person hindurchkrabbeln konnte, und wurde unmittelbar nach der Beisetzung versiegelt.

 

(uebernommen aus dem Lonely Planet)

 

*Das Aymara gehört mit 2,2 Mio. Sprechern zusammen mit dem Quechua und dem Guaraní zu den heute am meisten gesprochenen indigenen Sprachen Südamerikas.

(Wikipedia)

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Kommentare: 1
  • #1

    Efka (Mittwoch, 07 April 2010 13:43)

    Du hast eine Schwäche für Meerschweinchen :D