COSTA RICA Feb 2014

Hallo ihr Lieben!

 

 

Ich hab gedacht ich melde mich mal wieder zurück mit einigen neuen Eindrücken. Im Februar hatte ich die Chance die Karibikküste von Costa Rica ein zweites Mal zu besuchen – hier war ich vor 4 Jahren schon einmal gewesen. Dieses Mal konnte ich das gleich noch mit meiner Ausreise (muss ich alle 6 Monate vornehmen um mein Visum zu verlängern) und einem Projektbesuch verbinden.

 

 

Glücklicherweise musste Leonie auch gerade ausreisen und wollte auch unser Schildkröten-Projekt Tortugas de Pacuare kennenlernen und hat mich somit begleitet. Dabei heraus kam ein sehr lustiger Trip mit vielen witzigen und schönen Erlebnissen. Nicht zuletzt Leonies Pechsträhne die mit einem vergessenen Reiseführer begann und dem Verlust ihrer Brille im karibischen Meer endete. Dazwischen vergaß sie noch Kosmetiktaschen und Zahnbürsten in San José und verlor Geld, Unterwäsche aber nicht ihren Humor! *G*

 

Wir fuhren zunächst mit dem Bus direkt durch nach San José wo wir den Nachmittag und Abend verbrachten – sehr unspektakulär und teuer (!).

Am nächsten Morgen brachen wir zu einem 6-stündigen Trip in das Naturschutzgebiet Pacuare auf. Im Projekt waren noch 3 weitere Freiwillige von Proyecto Mosaico Uli, Marleen und Jochen mit denen wir auch eine echt schöne Zeit verbrachten. Im Projekt selbst werden von März bis Oktober Schildkröteneier vor den Einheimischen gerettet. Die Eierhändler verkaufen die Schildkröteneier um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten da es an der Karibikküste echt schwierig ist mit anderen Sachen Geld zu verdienen. Die Schildkröten jedoch sind dadurch vom Aussterben bedroht – verlieren die Schildkrötenmütter doch mit jeder Eiablage bis zu 100 Eier die in ganz Zentralamerika als teure Delikatesse verkauft werden.

 

 

Neben dem Schildkrötenschutz bauen der Projektleiter Luis und sein Kollege Mynor noch viel Obst und Gemüse an. Innerhalb der nächsten 2 Jahre soll sich das Projekt bis zu 75 % selbstversorgend sein – mit Hühnern, Ziegen und eben dem Obst- und Gemüsegarten! Die Nähe zum Fluss mit den vielen kleinen verzweigten Kanälen auf der einen Seite und dem Meer auf der anderen macht diesen Ort zu etwas ganz Besonderem. Weitab vom Verkehr und Lärm der Städte und Dörfer ringsherum sind hier die einzigen Geräusche die man hört das Rauschen des Ozeans, das Zirpen der Grillen, das Brüllen der Brüllaffen und ab und zu das Fallen einer Kokosnuss. Ohne Strom sollte man schon auskommen, den gibt es nur einmal pro Woche wenn der Generator des Projektes angeworfen wird um Batterien aufzuladen und einen Filmabend zu veranstalten. An gutem Essen hat es uns auch auf keinen Fall gemangelt! Wir haben oft Reis mit Bohnen und Kokosmilch bekommen (mein neuer Favorit), Pfannkuchen, frisches Obst und an einem Tag hat Mynor sogar einen Sabalo (Meeresfisch) gefangen – er hat fantastisch geschmeckt!

 

 

 

Nach einer viel zu kurzen Zeit im Projekt (Leonie und ich hatten ja nur eine Woche Urlaub) sind wir noch die Küste gen Süden gefahren – nach Cahuita. Hier war ich vor 4 Jahren schon einmal und es hat mir sooo gut gefallen! Wir haben es uns am Strand und beim Essen richtig gut gehen lassen! Danke Leonie für einen tollen Arbeits-Urlaub J

Projektbesuch bei "Tortugas de Pacuare"

Cahuita

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